Neue Schwerpunkte im Biologieunterricht:

Entwicklung von konzeptueller Kompetenzen mithilfe von Basiskonzepten

Hans-Dieter Lichtner, Bückeburg (aktualisiert am 14.02. 2012)

 

 

 

 

Spätestens seit TIMMS und PISA wird die Notwendigkeit deutlich, Kompetenzschulungen in den Mittelpunkt des Unterrichts zu stellen. Zahlreiche Veröffentlichungen befassen sich mit der Notwendigkeit,durch eine Abkehr von der inhaltlichen Fixierung des Unterrichts und einer Neuorientierung in Richtung auf Basiskonzepte und Methoden der Erkenntnisgewinnung zu einer Qualitätssteigerung des Unterrichts zu kommen. Auch die Bildungsstandards folgen diesem Ansatz.

Erschwert werden diese Bestrebungen allerdings durch die Vielzahl von Konzepten, die von verschiedenen Seiten propagiert werden. So wird allein der Begriff der Basiskonzepte sehr unterschiedlich interpretiert.

Ein vergleichsweise einfaches und damit wohl auch praktikables System findet sich in den Anfang 2004 veröffentlichten EPAs Biologie. Da dieser Ansatz auch noch den Charme einer bundeseinheitlichen Verbindlichkeit hat, bietet er sich für weitere Entwicklungen an. Aus diesem Grund wurde auch das neue Kerncurriculum Naturwissenschaften für das Gymnasium Sek I (2007) nach diesem Konzept ausgerichtet.

 

 

Die hier vorgestellten Materialien sollen erste Ansätze einer praktischen Umsetzung dieser Basiskonzepte im Unterricht bieten.

Eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema finden Sie in der Veröffentlichung des VdBiol: Ballmann u.a. (2003).Weniger (Additives) ist mehr – (Systematisches) Kumulatives Lernen; Handreichungen für den Biologieunterricht in den Jahrgängen 5 – 10.
Einen aktualisierten Aufsatz zum Thema aus dieser Quelle können Sie hier downloaden.

In der folgenden Sammlung finden Sie einige Ansätze, die zum größten Teil für die Jahrgangsstufen 5 und 6 konzipiert sind:

 

 

Materialien zur Arbeit mit Basiskonzepten:

 

 

 

Grundsätzliches:
Strukturierendes Lernen mit Basiskonzepten in der Biologie (2004)
(Aufsatz über Bedeutung, Theorie und Praxis von Basiskonzepten im Unterricht)

 







Zusammenfassende Einführung in die Arbeit Basiskonzepten (mit Beispielen, was überhaupt konzeptuelles Denken im Biologieunterricht bedeuten kann): Basiskonzepte – eine Einführung (2012)






 

 

Ein praktischer Ansatz für die Arbeit mit Basiskonzepten im Unterricht am Beispiel von Struktur und Funktion:

Zum Umgang mit Basiskonzepten im Biologieunterricht am Beispiel der Jahrgangsstufen 5 und 6 ein Ansatz mit konkreten Bezügen; dazu gehören die folgenden Arbeitsmaterialien (pdf-Format):
- AB 1a: Ritterknochen, Gruppe 1
- AB 1b: Ritterknochen, Gruppe 2
- AB 2: Fressweise des Pferdes
- AB 3: Zahntypen des Hundes
- AB 4: Saurier und ihre Lebensweise
- AB 5: Struktur und Funktion hängen zusammen

 

 

 

Anregung: Basiskonzepterarbeitung mithilfe des Stationenlernens
(für spätere Jahrgänge)

 

 

 

Beispiel für die Kennzeichnung von Arbeitsblättern mit dem Thema Basiskonzepte für die Jahrgänge 5 und 6 mit Hinweisen auf den Gebrauch der nachfolgenden Arbeitsblätter im Unterricht

 

 

 

Struktur und Funktion / Angepasstheit AB für Kl.5/6 (1. 7. 04)

 

 

 

Struktur und Funktion: Gegenspielerprinzip bei der Bewegung, abgeleitet aus den Beispielen Armbeuger – Irismuskulatur – Akkommodation: Rolle des Ciliarmuskels
– AB ab Kl. 8 (1. 7. 04)

 

 

 

Struktur und Funktion: Zahntypen beim Hund – AB für Kl. 5/6

 

 

 

Struktur und Funktion – Einführung des Basiskonzeptes – AB für Klasse 5/6

 

 

 

Fortpflanzung und Entwicklung AB für Kl. 5/6

 

 

 

Stoff- und Energieumwandlung AB für Kl. 5/6

 

 

 

 

 

Materialien zum Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung in den Naturwissenschaften

 

 

 

Naturwissenschaftliches Arbeiten: Trennen von Beobachtung und Deutung Arbeitsblätter ab Kl. 5/6

 

 

 

Naturwissenschaftliches Arbeiten: Regeln zur Diagrammbeschreibung (Bsp. Igel-Körpertemperatur) für Kl. 5-7

 

 

 

Naturwissenschaftliches Arbeiten: Aufbau eines Versuchsprotokolls

 

 

 

Naturwissenschaftliches Arbeiten: Hinführung zur Vorläufigkeit naturwissenschaftlicher Aussagen am Beispiel Hell-Dunkel-Adaptation
– AB ab Kl. 8 (7. 7. 04)

 

 

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